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Seminar der Stiftung CONVIVENZA in Zusammenarbeit mit der EURAC Bozen/Bolzano
Repräsentativität und kulturelle Autonomie – Aktuelle Probleme der autochthonen Völker und der nationalen Minderheiten
Freitag, 9. und Samstag, 10. Dezember 2011 in Chur, Schweiz
Die Frage der Legitimität der Organisationen, die die autochthonen Sprachgemeinschaften ohne eigenen Staat und die nationalen Minderheiten vertreten, ist weitgehend ungelöst und wird vielfach widersprüchlich beurteilt. Es haben sich verschiedene Modelle entwickelt, die den Anspruch erheben, die Angehörigen der Sprachgemeinschaften repräsentativ zu vertreten: zivilrechtliche Vereinigungen, Stiftungen, politische Parteien, Einrichtungen kultureller Selbstverwaltung etc. Deren Legitimität wird jedoch oft sowohl von deren Angehörigen wie auch von den staatlichen Behörden in Frage gestellt.
Das Seminar unternimmt den Versuch, die Vielfalt an Organisationsformen zu beleuchten, zu hinterfragen und Lösungswege aufzuzeigen.
Was bedeutet das Schlagwort der „kulturellen Autonomie“? Ausmass und Grenzen der „Autonomie“ werden ebenfalls im Seminar grundsätzlich beleuchtet und konkret an der Sprachplanung zur Diskussion gestellt.


